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Reisebericht Projekt 130+ Deutsch-Koreanische Freundschaft

Leider habe ich nicht direkt aktiv am Projekt 130+ teilgenommen im Sinne der Idee mit dem interkulturellen Austausch in Korea vor Ort. Aber ich habe mich für den Logo-Wettbewerb im Vorfeld interessiert – und kann davon berichten.

 

Mein Mann und ich sind seit 2010 absolute Korea-Fans und sind so über die visitkorea-Seite Ende letzten Jahres auf den Logo-Wettbewerb aufmerksam geworden. Mit großem Interesse hatte ich die Aufgabenstellung durchgelesen. Ein Logo entwerfen für 130 Jahre Deutsch-Koreanische Freundschaft? Und dazu noch einen Namen für das Projekt finden? Hm, das klang gar nicht so einfach. Die guten Beziehungen unter einem Namen zusammenfassen und bildlich umzusetzen? Da war ich noch sehr gespannt, was hierbei wohl passieren würde und hatte es mir zu dem Zeitpunkt noch nicht vorstellen können, selbst daran teilzunehmen.

 

Als ich aber im Januar 2013 entdeckt hatte, dass der Aufruf nach wie vor aktuell war, habe ich mich mit meinem Mann zusammengesetzt und über einen Namen nachgedacht. Es sollte ja etwas sein, was auch in beiden Sprachen gleichermaßen verstanden und eben auch für beide Sprachen lesbar gemacht werden konnte. So landeten wir tatsächlich relativ schnell bei „130+“. 130 Jahre Freundschaft, die noch „plus“ viele Jahre weiter andauern soll.

 

Der Name war gefunden – und auch die Idee, dass die Farben beider Flaggen zum Einsatz kommen sollen.  Das Ganze recht luftig und leicht halten, weil das nach unseren beiden Urlauben in Korea auch so typisches, modernes, koreanisches Design ist. Ein wenig verspielt, leicht, wie mit der Feder gezeichnet. Die beiden Flaggen sowie die Zahl sollten auf alle Fälle ihren Platz finden. Im Januar schickte ich dann fünf Entwürfe an das KTO-Team in Frankfurt und wartete gespannt auf den Tag der Bekanntgabe des Gewinnerlogos.

 

Eines schönen Januarabends war es dann soweit... ich checkte meine E-Mails und hatte zunächst die Bestätigung, dass ich wegen der Teilnahme am Event einen Kalender zugeschickt bekomme. Soweit, so gut. Aber da war noch eine Mail... hier teilte mir Annette vom KTO-Team in Frankfurt mit, dass sich das Team für einen meiner Entwürfe entschieden hatte – und ich damit zwei Flüge nach Seoul gewonnen hatte! Das gab erstmal ein großes Gejubel und Freude – waren wir doch gerade mal fünf Monate zuvor für zwei Wochen in Busan und Seoul gewesen und hatten schon wieder wahnsinnige Sehnsucht nach dem Land, den Leuten, dem Essen, der Kultur und und und.

Am nächsten Tag meldete ich mich in Frankfurt – es war immernoch unglaublich. Wobei ich zu der Zeit noch nicht sicher war, ob die Freude über die Reise nach Seoul oder die Freude, dass mein Logo gewählt wurde, größer war. Ich denke heute, es hält sich die Waage :)

 

In großer Vorfreude meldeten wir uns im März für ein Event bei der ITB in Berlin an. Hier trafen am Stand von Korea auf Einladung des KTO Teams Frankfurt in einem separaten Bereich Fans zusammen, um dort Erfahrungen auszutauschen. Mein Mann und ich hatten eine kleine Powerpoint-Präsentation zusammengestellt, in der wir Bilder aus den beiden Korea-Urlauben zeigen konnten. Es war auf alle Fälle sehr interessant, hier noch andere Fans zu treffen und sich auszutauschen. Ein ehemaliger Botschafter berichtete über seine Zeit in Korea und über die Geschichte und Wirtschaft des Landes. Auch dies war ein sehr interessanter Einblick.

 

In den nächsten Monaten sammelten wir Ideen, was wir in unserem mittlerweile dritten Aufenthalt in Seoul wohl alles anschauen und unternehmen könnten. Schnell wurden wir uns auch einig, dass wir beide Wochen in unterschiedlichen Stadtteilen wohnen wollten. So fiel nach langer Internetrecherche unsere Wahl für die erste Woche auf Ann's Guesthouse in Hongdae. In der zweiten Woche wollten wir wie auch 2012 schon in Myeongdong im Metro Hotel wohnen. Also einmal Studentenviertel mit eher niedrigem Budget und dann Downtown im Shopping-Viertel zu etwas höheren Preisen.

Am 1. September ging es dann endlich los! Wir starteten von Frankfurt per Asiana Airlines im Direktflug nach Seoul/Incheon. Der Flug war super, das Personal sehr aufmerksam, das Essen wirklich lecker. Die Zeit verging tatsächlich wie im Flug... Nach der Einreise, die auch sehr schnell abgewickelt werden konnte, begaben wir uns zum AREX-Bahnhof im Airport. Wir wollten diesmal den Zug von Incheon nach Seoul testen. Preislich unschlagbar – und auch komfortabel. Wir waren innerhalb von etwa 40 Minuten an der Hongik University Station angekommen. Diese mussten wir einmal durchrqueren und konnten von der Station aus direkt per Aufzug hoch fahren in Ann's Guesthouse, das in einem Officetel-Gebäude in verschiedenen Appartements untergebracht ist. Ann hat uns freundlich begrüßt und in unser Domizil für die nächste Woche begleitet.

Wir konnten ein riesiges Appartement mit Doppelbett, einem Stockbett, Couch, TV, PC, Küchenzeile, Esstisch, Bad mit Dusche und Waschmaschine, beziehen. Im 15. Stock mit Blick auf die Hauptstraße über der Hongik University Station. In der Ferne konnte man den Han-River glitzern sehen und die Kuppel der Nationalversammlung erkennen. Schön, wenn man in der Millionenstadt ankommt und sich gleich wieder zuhause fühlt. Jeden Abend bekamen wir frischen Toast geliefert, Butter und Marmelade für's Frühstück waren im Kühlschrank. Kaffee und Tee waren in der Küche auch vorhanden – die Grundausstattung war perfekt.

 

Am Abend erkundeten wir gleich mal die Gegend. Es wuselte nur so in Hongdaes Straßen und alles war so positiv und mitreißend. Wirklich eine pulsierende Gegend! Wir waren 2012 nur kurz in der Gegend gestrandet (auf der Suche nach dem Charlie Brown Café, das dort leider nicht mehr existiert...). Wir fanden die Gegend aber so spannend, dass wir unbedingt hier wohnen wollten. Abends traf man an vielen Ecken Straßenmusiker, das Leben fand einfach draußen statt. Und der erste Bissen in den lang ersehnten Hottoek... mmmhh, unbeschreiblich!

 

Von hier aus starteten wir unsere Ausflüge – am ersten Tag dann gleich etwas Kultur mit dem Amsa-dong Prehistoric Village. Wir waren etwa eine Stunde mit der U-Bahn unterwegs und dann gut und gerne noch zwanzig Minuten zu Fuß. Und dann standen wir auf einem Gelände, auf dem vor einiger Zeit eine sehr alte Siedlung gefunden wurde. Heute stehen hier Nachbauten der Häuser sowie ein Museum, das den Aufbau der Siedlung sowie die frühere Lebensweise dort anschaulich erklärt. Mit uns tumelten sich hier viele kleine Kinder auf Schulausflug sowie einige Rentner. Ich glaube, sie waren verwundert, dass sich Touristen in diese Gegend „verlaufen“.
Anschließend ging es weiter Richtung Gangnam – um dort die Gräberanlage Seollung zu besuchen. Wir kannten eine ähnliche Anlage aus dem Urlaub 2010 in Yeoju. Diese hier liegt aber wirklich inmitten der Stadt, teilweise hat man Gräber und Hochhäuser gleichzeitig im Blick. Ein Besuch hier ist auf alle Fälle sehr interessant. Einige Businessleute kamen hier auf einen mittäglichen Spaziergang vorbei. In der Anlage ist es wirklich sehr ruhig und beschaulich.

 

Am nächsten Tag starteten wir per Zug nach Suwon. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Hauptbahnhof in Suwon und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Festungsanlage. So konnten wir auch ein wenig von der Stadt sehen. An der Anlage gelangten wir gleich in einen Bereich, von dem es steil bergauf ging. Nichtsahnend, dass es sich sehr lange so steil nach oben zog... starteten wir durch. Ganz schön erschöpft bot uns der Berg inmitten der Anlage aber einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Festungsanlage samt Palast. So gingen wir die Mauer entlang und nach einiger Zeit runter in die Altstadt, um dort auch die Palastanlagen zu besichtigen. Mir persönlich gefielen diese teils besser als die Paläste in Seoul! Wirklich sehenswert.

 

Nachdem wir zwei Seoul-Besuche lang nie in Itaewon waren, machten wir uns tags drauf auf in diese Gegend. Hier siedelten sich wohl auch wegen der Army-Base in der Nähe viele Ausländer an und eröffneten dort Geschäfte und Restaurants. Wir trafen auf dem Weg zur U-Bahn nach Itaewon einen netten, kontaktfreudigen Koreaner, der uns sagte, dass für die Seoulites Itaewon nach wie vor sehr exotisch ist. Ja, exotisch trifft es gut. Itaewon kann man sich auch mal anschauen und durch die Straßen bummeln. Wir sind, wie so oft, dann einfach mal die Querstraßen reingegangen und haben uns auf gut Glück treiben lassen. Und so trafen wir zufällig auf „Chef Meili“... ein österreiches Restaurant samt Metzgerei, das ein österreichischer Sternekoch betreibt. Früher noch Chefkoch im Hilton in Seoul, heute Inhaber des urigen Restaurants. Eigentlich wollten wir einheimisch essen gehen... aber nachdem uns Meili beim Vorbeigehen so nett angesprochen und eingeladen hatte, reinzukommen... sind wir da geblieben und haben auf der Dachterrasse mit Heurigem-Charme lecker Wiener Schnitzel gegessen. Wir hatten ja schon viel über kuriose Restaurants in Seoul gehört, aber Chef Meili war uns neu.

Für den Tag darauf stand eine kleine Wanderung entlang der Seoul Fortress Wall auf dem Plan. Wir gingen von der Hansung University Station aus los und liefen an der Mauer entlang bis zum Dongdaemun-Tor. Belohnt wird man mit einem tollen Blick auf die Stadt. Die Stadtmauer wurde ja zum Teil wieder restauriert und zieht sich quer durch die Stadt – wirklich auch sehenswert.

 

Ein klassisches Touristenziel hatten wir bisher auch noch nicht für uns erschlossen: Bukchon Hanok Village. Wir haben oft gelesen, dass es für die Bewohner des Viertels sehr anstrengend ist, dass sich hier tagtäglich die Besucherströme durch die Straßen bewegen... viele sind wohl auch schon weggezogen, weil der Trubel zu groß ist. Mit Respekt für die Privatsphäre und Zurückhaltung wollten wir das Viertel nun doch auch besuchen. Von der Anguk-Station aus gingen wir erstmal entlang der Mauer zum benachbarten Palast und waren somit noch etwas weiter entfernt von der klassischen Route. Nach einem interessanten Spaziergang landeten wir dann aber auch in der Ecke mit den bekannten Aussichtspunkten über das Bukchon Hanok Village mit den schwarzen Dächern rüber auf die moderne City mit den Hochhäusern. An diesen Plätzen fanden sich dann auch oft Hinweisschilder, dass man Rücksicht auf die Bewohner nehmen sollte. Leider wurde dies größtenteils einfach ignoriert. Die Gegend ist aber nicht Disneyland, sondern ein Zuhause für Menschen. An der Stelle ist die Touristen-Welle wohl zu stark über Seoul geschwappt... und die Ecke wird ja auch in jedem Reiseführer empfohlen.

Von hier aus spazierten wir zu Fuß einfach mal weiter Richtung Insadong. Dieses Künstlerviertel wird auch immer empfohlen – zurecht! Allerdings muss man hier selbst abwägen, ob man wirklich Ware von echten Künstlern ersteht, oder ob es doch Massenware made in China ist... natürlich wird hier aus den Touristenbesuchen Geld gemacht. Es gibt aber auch nach wie vor die kleinen Galerien und Werkstätten, die die Gegend ausmachen. Wir haben ganz wunderbare Wandbilder aus Insadong, die unsere Wohnung verschönern und uns immer wieder an die Zeit in Korea erinnern.

 

Abends waren wir mal wieder in den Straßen von Hongdae unterwegs. Diesmal zu einem ausgefallenerem Event... wir hatten gelesen, dass im Park ein Open Air Konzert stattfinden sollte. Und zwar unter anderem mit Hardcore- und Punkbands. Da mussten wir hin :) Und es war wirklich interessant. Also hört man doch nicht nur überall K-Pop, auch andere Musik wurde gespielt, gehört und gelebt. Koreaner mit Irokesenschnitt hatten wir bis dato nämlich noch keine gesehen.

 

Am letzten Sonntag in Hongdae machten wir uns auf den kurzen Weg rüber nach Yeouido, Seouls Manhattan. Erst Shopping in der I'PARK MALL, dann raus an den Han-River. Hier tobte das Leben. Überall im Park standen kleine Zelte und Pavillons, hielten Menschen ihr Picknick ab und genossen die Septembersonne. Von dort aus gingen wir weiter zum 63-Building, auf das wir auch endlich mal hochfahren wollte. Allein die Fahrt im gläsernen Aufzug, der außen am Gebäude hoch geht, ist schon einen Besuch wert. Von oben aus konnten wir die Dämmerung beobachten und haben hier auch schöne Fotos gemacht. Den Seoul-Tower kannten wir ja schon – die Aussicht vom 63-Building ist aber auf alle Fälle auch sehenswert, weil man so direkt am Fluß ist.

Am nächsten Tag verließen wir Ann's Guesthouse, ein wenig mit schwerem Herzen. Denn, was wir im Internet gelesen hatte, „a home away from home“, das trifft es perfekt. Die Lage war so genial, direkt an der U-Bahn-Station, einen kleinen Fußweg weg von der pulsierenden Gegend um die Hongik University. Aber nun ging es auf nach Myeongdong. Mit unseren großen Koffern rein in die U-Bahn und mitten in Myeongdong wieder raus – auf ins Metro Hotel. Bis wir das Hotelzimmer beziehen konnten, spazierten wir gleich mal durch die Shopping-Gegend zwischen Lotte Hotel und Shinsegae-Department. Man konnte schon spüren, dass die Energie hier eine andere war. Hongdae war mehr so jugendlich, frisch, locker, spannend... so war Myeongdong halt mehr Touristenzentrum, Shopping, Business, Luxushotels. Auch schön mit den Straßenständen und Händlern. Toll mit den Einkaufsmöglichkeiten. Aber weniger gemütlich als in Hongdae.

 

Doch zum Glück ist der Cheongyecheon nicht weit! An diesem wieder freigelegten Fluß kann man so gemütlich flanieren, sitzen, die Zeit genießen. Es ist herrlich ruhig, obwohl man wirklich mitten drin ist im Geschehen. Hier entlang zu spazieren, ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss für den Seoul-Aufenthalt.

 

In unserer zweiten Woche in Seoul spielte das Wetter dann leider nicht mehr so mit. Hatten wir in der ersten Woche noch um die 30 Grad und strahlenden Sonnenschein, so regnete es jetzt sehr viel und lange. Aber auch darauf waren wir vorbereitet... und so verbrachten wir auch einige Stunden in den Shopping-Malls wie D-Cube-City und Times Square. Shopping in Korea ist auch immer wieder ein Erlebnis und man wird höflich bedient, auch wenn nach wie vor die Sprachbarriere wohl etwas im Weg steht. Wir sprechen kein Koreanisch, aber eigentlich kamen wir weitestgehend trotzdem sehr gut mit Englisch ans Ziel.

 

2013 wurde ja auch das Namdaemun-Tor wieder eröffnet. Und ja, es ist sehr schön geworden! Bisher kannten wir es nur mit Bauzäunen drumrum. Nun steht es wieder da in voller Schönheit, auch wenn es zwischen den Hochhäusern etwas unterzugehen droht. Wir sind auch extra nachts vom Hotel aus hingelaufen, genauso zum Gwanghwamun-Square, weil die Gebäude im Dunkeln mit der Beleuchtung wieder ein ganz anderes, schönes Gesicht zeigen.

 

So sind wir zum Abschluss auch nochmals auf den Seoul-Tower gefahren. Hoch mit der Seilbahn, zurück dann den Berg nach unten gelaufen, weil der Besucherandrang so groß war, dass wir die letzte Bahn nicht mehr bekommen hätten... aber, das war auch gut so! Denn der Weg nach unten war auch sehr interessant, man kommt hier nochmal an einer Plattform vorbei, von der aus man wirklich schön auf die Stadt schauen kann. Der N-Tower an sich ist auch immer wieder einen Besuch wert. Erst von hier oben eröffnet sich die überwältigende Größe der Stadt.

 

Die zwei großen Tempelanlagen in Seoul hatten wir dieses Mal auch wieder besucht. Den Jogyesa Tempel in Jongno, sowie den Bongeunsa südlich des Han-River in der Nähe des COEX. Im Jogyesa hatten wir uns auf dem Vorhof vor dem Tempelgebäude zu Koreanerinnen gesetzt und aus der Entfernung den Gesängen aus dem Gebäude gelauscht. So wurde uns auch Tee angeboten und wir fühlten uns willkommen. Was ich nicht verstehen kann, einige Touristen bewegen sich so respektlos durch die Anlagen. Da wird einfach in die Zeremonie reingeplatzt und fotografiert... das ist sicher ein Grund, warum wir in dem anderen Tempel vorerst eher skeptisch beäugt wurden... aber auch hier haben wir uns distanziert verhalten und einfach die Anlage auf uns wirken lassen, ohne die aktiven Gläubigen dort zu stören. Hier muss man wohl nochmal an das Bewusstsein der Besucher appellieren. Denn es wäre sehr schade, wenn man die Tempelanlagen als Außenstehender eines Tages nicht mehr besuchen dürfte. Gerade in den Tempeln im Inneren des Landes haben wir in den letzten drei Jahren so schöne Erlebnisse wahrnehmen dürfen.

 

Wir besuchten auch das Namsangol Hanok Village mit den traditionellen Häusern. Sehr zur Freude und Unterhaltung der Kinder, die dort in großen Scharen zum Ausflug unterwegs waren. Das Hanok-Dorf sollte man auf alle Fälle auch gesehen haben.

 

Nach zwei Wochen in Seoul starten wir von Myeongdong aus mit dem Express Bus nach Incheon. Der Abschiedsschmerz war groß, denn zu sehen hätte es noch so vieles gegeben. Wir hatten zuvor ja oft gehört „Wie, zwei Wochen nur in Seoul? Fahrt Ihr gar nicht raus...?“ – aber es ist möglich. Wir haben in den zwei Wochen viel erlebt und unternommen, haben auch ganz bewusst einfach mal Zeit in Cafés verbracht, Straßenmusikern gelauscht, sind durch Parks spaziert. Die koreanische Küche hat uns jeden Tag aufs Neue begeistert und so gut geschmeckt. Zum Glück gab es auf dem Rückflug nochmal Ssambap – gebratenes Rindfleisch, das zusammen mit Gemüse, Kimchi und Reis in Salatblätter eingerollt und gegessen wird.

 

Danke KTO-Frankfurt, dass Ihr uns diese Reise mit den gewonnenen Flügen ermöglicht habt!

 

 



Autor : Anita Müller   
Reisezeitraum :  01.09. - 16.09.2013